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Mittwoch
15 Februar 2017

Cholesterin im Alter – was man alles wissen muss

In geringen Mengen ist Cholesterin gut für den Körper und unterstützt ihn beispielsweise bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen. In zu großen Mengen ist es jedoch schädlich für die Gesundheit. Gerade ältere Menschen sind häufig von einem zu hohen Cholesterinspiegel betroffen, weshalb in Pflegeheimen bzw. das pflegende Personal verstärkt darauf achtet, dass betroffene ihr Cholesterin im Blut nicht unnötig erhöhen.


Häufiger erhöhtes Cholesterin im Alter

Es gibt zwei Arten von Cholesterin, problematisch für die Gesundheit ist das LDL-Cholesterin, das sich beispielsweise an den Gefäßwänden ablagert. Grundsätzlich könnte diese Form von Cholesterin über den Stoffwechsel wieder abgebaut werden, wodurch es nur rund fünf Tage im Körper bleibt. Im Alter baut der Körper nicht nur ab, Stoffwechselprozesse verlangsamen sich auch. Daher wird beispielsweise auch in der 24h Pflege für Senioren darauf geachtet, dass der Stoffwechsel so gut wie möglich angeregt bzw. erhalten wird. Besonders häufig sind Frauen von zu hohen Cholesterinwerten im Alter betroffen. Während Männer deutlich früher von einem zu hohen Wert betroffen sind, der jedoch im Altern nicht mehr so stark ansteigt, ist es bei Frauen genau umgekehrt. Der Wert zieht mit zunehmendem Alter nach und kann jenen von Männern deutlich übersteigen, sofern nicht darauf geachtet wird.


Erhöhte Cholesterinwerte begünstigen Krankheiten

Vor allem im Bereich der Pflege gibt es viele Erfahrungswerte, die zeigen, wie schwerwiegend erhöhte Cholesterinwerte sein können. Befindet sich mehr Cholesterin im Blut, als der Körper tatsächlich benötigt, lagert sich dieses an den Wänden der Arterien ab, was letztendlich zu Arteriosklerose führen kann. Mit der Verengung der Gefäßwände verbunden ist ein schlechterer Blutfluss, was dazu führt, dass beispielsweise Glieder mit Blut unterversorgt werden. Im schlimmsten Fall kann ein zu hoher Cholesterinwert zu Herzerkrankungen bis hin zum Herzinfarkt führen. Wer bereits an bestimmten Vorerkrankungen leistet wie Diabetes oder bereits Herzprobleme hat, der muss im Alter vermehrt auf den Cholesterinspiegel achten, damit das Risiko von erneuten gesundheitlichen Problemen gesenkt werden kann. In Pflegeeinrichtungen wie in Pflegeheimen im Ausland wird auf solch spezielle Bedürfnisse von Patienten besonders geachtet und auch bewusst auf einen ausgeglichenen Cholesterinspiegel hingearbeitet.


Mit einfachen Mitteln Cholesterin senken

Um den Cholesterinwert zu senken, ist es wichtig auf eine Ernährung zu achten, die den Körper nicht noch mit zusätzlichem Cholesterin versorgt. Für die Bewohner etwa in Seniorenheimen werden daher bei der Zubereitung von Speisen tierische Fette reduziert. Dazu gehören auch sehr fette Milchprodukte, wobei eine Reduktion nicht Verzicht bedeutet, da gerade Milchprodukte den Körper im Alter mit wichtigem Kalzium für die Knochen versorgen. Außerdem wird in Seniorenheimen auch die körperliche Betätigung so gut wie möglich gefördert. Regelmäßig werden gemeinsam Fitnessübungen, die dem Alter angepasst sind, gemacht, was zudem die Mobilität bis ins hohe Alter fördert. Ein angenehmer Nebeneffekt für viele Menschen, die in Seniorenheimen leben ist, dass mit einer entsprechenden Lebensweise ganz nebenbei Medikamente, die das Cholesterin senken, reduziert werden können.

Mit Cholesterin im Alter darf nicht leichtfertig umgegangen werden, weshalb in Pflegeeinrichtungen vermehrt auf dieses Problem geachtet wird. Mit einfachen Mitteln kann einem steigenden Cholesterinspiegel entgegen gewirkt werden. Dies führt langfristig zu einer besseren körperlichen Verfassung und verhindert mögliche Folgeerkrankungen wie Herzprobleme.

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